Eigentlich wollte ich es ja für mich behalten, aber nun habe ich hier gelesen, dass ich in guter Gesellschaft bin. Wenn sogar Leute bei SAP dieses Tool nutzen, dann muss es doch etwas taugen:
Ja, ich bin bei Twitter, dem Bindeglied zwischen Blog und Chat. Einer unserer Dozenten (!sic) hatte mich darauf gebracht und nun poste ich ab und zu, was ich gerade mache.
Es ist wirklich so, wie im Video beschrieben: Man erfährt Dinge über seine Bekannten, die man sonst nie erfahren hat und man kommt sich beim Arbeiten nicht allein vor (was natürlich nicht heißen soll, dass ich keine netten Kollegen hätte!!!). So war es schön, heute in die Welt hinaus schreien zu können, dass ich die ersten drei DIN A4 Seiten meiner Diplomarbeit zumindest einmal ausformuliert, wenn auch noch nicht durchkorrigiert habe.
Bereits bevor ich den Blogeintrag bzw. das Interview mit Craig Cmehil entdeckt hatte, kam mir selbst die Idee, dass dieses Tool bei uns im Büro durchaus Vorteile hätte: Man könnte die Leute um einen herum unverbindlich Dinge fragen oder einfach schauen, was die lieben Kollegen gerade tun oder wo sie denn momentan sind. Spätestens wenn man das Teil sowieso in einem Browser-Tab offen hat und einfach kurz schreibt, dass man eben mal zum Kollegen im anderen Gebäude geht, ist es ein Klacks im Vergleich zum Erstellen einer E-Mail. Außerdem würde man deswegen natürlich nie eine solche verfassen.
In jedem Fall verbessert es die Kommunikation. Da ich neulich (wo war das nur?) gehört habe, dass der Großteil der Missverständnisse am Arbeitsplatz durch mangelnde Kommunikation entsteht, kann das doch nur förderlich sein, wenn man mehr miteinander „redet“. Ich werde das gute Stück erstmal noch ein wenig in Ruhe testen und mir anschauen, was damit noch so alles möglich ist und wie sich das alles entwickelt.
Natürlich kann ich es ihm nicht verübeln, falls sich der geneigte Leser nun dazu entschließen sollte, sich auch anzumelden und zu einem meiner Follower zu werden, um meine Nachrichten zu erhalten und mir selbst einen Einblick von seinem Berufsleben zu vermitteln.
Update vom 04.04.08: Mittlerweile habe ich beschlossen, fortan größtenteils in deutscher Sprache posten.
Update vom 10.04.08: Ich scheine nicht der einzige sein, den das Thema reizt, denn auch Zellmi und Roger haben inzwischen über Twitter gebloggt.
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