Gestern war ich mit meiner Freundin im Kino, um den Film Zusammen ist man weniger allein anzuschauen. War schön!
Dabei fiel mit ein, dass ich ja noch ein paar Worte zu The Ring 2 schreiben wollte, den ich mir letzte Woche auf DVD angesehen habe. Obwohl das Ende super spannend ist, lässt der Gruselfaktor gegen Ende doch stark zu wünschen übrig. Dafür sind zwei relativ lustige Stellen im Film enthalten:
Die erste dieser beiden Szenen beweist, dass wohl auch andere Autos, die nicht von Daimler produziert wurden, Probleme beim "Elchtest" haben. Dort werden Rachel und ihr Sohn von Hirschen angegriffen, die ihr Auto ziemlich demolieren. Leider habe ich keine vernünfigen Bilder dazu im Netz gefunden, außer diesen beiden. Warum kann man in diesem Blog eigentlich nicht auf Bildern linken, ohne dass sie gleich angezeigt werden? *grübel*
Natürlich war es kein Auto eines US-amerikanischen Herstellers, das verbeult wurde, sondern einmal mehr ein deutsches. Ich glaube es war ein Jetta. In jedem Fall finde ich es schon toll, wie man mittlerweile voraussagen kann, dass ein Auto im Laufe des Films fast immer verschrottet wird, wenn es keines aus den USA ist. Diese Theorie hat sich übrigens auch beim verbotenen Schlüssel (warum eigentlich dieser unpassende Titel) bewahrheitet. Ich sage am Anfang noch: „Der Käfer geht noch kaputt.“ Was macht die Hauptdarstellerin? Sie setzt ihn gegen ein Eisentor!
Jetzt wird der findige Leser natürlich einwenden, dass Hirsche keine Elche sind. Sind sie auch nicht, im Gegenteil: Elche sind Hirsche. Ich muss allerdings zugeben, dass mir diese Systematik auch sehr neu ist. Ich war bisher immer davon ausgegangen, dass der Hirsch einfach nur das männliche Reh ist. So kann man sich irren. Ob ich damit wohl allein bin? Wo wir gerade beim Reh sind, gestern wurde in Düsseldorf der Bambi verliehen. Bon Jovi haben auch einen bekommen. Obwohl ich noch immer ein Fan der Band bin, frage ich mich, ob sie ihn dieses Jahr wirklich verdient haben. Das neue Album ist zwar für mich auch nicht unbedingt der Hammer, aber ich fand es auch nicht so schlimm, wie es die Münchner Rockband Keith Mosley in ihrem Blog beschreibt (und dabei ein Foto nutzt, das ich geschossen habe *freu*). Im nächsten Absatz besteht übrigens Spoilergefahr. *warn*
Die zweite Szene sollte richtig gruselig und dramatisch rüberkommen: Rachel und Samara liefern sich ein Wettklettern in Samaras Brunnen. Samaras Körper haben die letzten paar Jahre wohl ein wenig geschadet, besonders den Gelenken und der Haut. Wenn sie so komisch auf allen Vieren an der Wand hochkrabbelt, denkt man automatisch an Gollum aus dem Herrn der Ringe. Fehlt nur noch, dass sie anfängt, Dinge wie „mein Schatzzzz“ vor sich herzumurmeln ...
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