Das Drucken meiner Seminararbeit war noch einmal ein Drama für sich. Eigentlich wollte ich ja die kompletten 46 Seiten auf unserem Farblaserdrucker im Büro drucken. Bereits nach den ersten drei Seiten zeigte sich aber nicht nur, dass es ewig dauern würde, sondern auch, dass der Toner bereits an seine Grenzen zu stoßen schien. Da habe ich vorsichtshalber die restlichen reinen Textseiten auf dem Schwarzweiß-Laserdrucker ausgegeben und den Schnecken-Drucker nur noch für Seiten mit Bildern genutzt. Anschließend habe ich die Seiten sortiert und die Nummerierung überprüft, bevor es dann ab zur städtischen Druckerei ging. Dort leistete der Mitarbeiter ganze Arbeit, so dass ich meine Arbeit ca. eine Stunde später schon wieder abholen konnte.
Als dann das Kapitel Studienarbeit abgeschlossen war, warf ich mich eine Runde ins Weihnachtsgeschenkegetümmel. Nach über zwei Stunden, unzähligen Preisvergleichen und langen Schlangen mit langen Gesichtern (Müller im ersten Stock hielt wohl den Rekord in beidem) hatte ich dann doch alle Geschenke gekauft, die ich haben wollte. Anschließend konnte mich noch kurz bei meiner Freundin entspannen, bevor ich wieder in die Freiburger Innenstadt musste: Dort hatte sich unser Amt nämlich auf 17:00 vor dem historischen Kaufhaus zur Weihnachtsfeier verabredet.
Nach einer höchst informativen Stadtführung vom Freiburger Münster aus, über den Augustinerplatz zum Martins- und dem ehemaligen Breisacher Tor, ging es zu heißem Stein und Raclette ins Dreisam-Ufercafe. Na toll, nun geht das Gefutter schon vor Weihnachten los. Naja, immerhin habe ich durch das Schleppen von Laptop und Geschenken auch ein paar Kalorien verbraten, aber ob das wohl reicht?