Testing
Die erste Session am Sonntag hatte mit "Testen" ein etwas zu umfangreiches Themengebiet. Daher ging die Diskussion nicht ganz in die Richtung, die ich mir gewünscht hätte. Trotzdem gab es ein paar erwähnenswerte Infos:
- UI-Tests lohnen sich vermutlich nur für Standardarbeitsschritte, sonst zu hohes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Webtests sind meist trivial und finden keine richtigen Fehler
- Visual Studio (in welcher Edition?) erlaubt Klickreihenfolge im Browser abzuspielen und als Lasttest mehrfach auszuführen
- Lasttests bei ERP-Systemen heißt, einmal die Weihnachtszeit nachzuspielen
- Tester stumpfen bei häufiger Wiederholung ab und sehen Fehler nicht mehr => Vorteil von UI-Tests
- bestes Preis-Leistungsverhältnis haben Unit-Tests für Rechenfunktionen
Getting Things Done
Nachdem mich das klingelnde Handy aus dem Raum geholt hatte, entdeckte ich eine kleine, aber eine Diskussionssrunde zum Thema Getting Things Done. Obwohl es nicht direkt um das Buch ging, gab es auch dort ein paar Anregungen:
- alle Mails nach dem Urlaub löschen -> wer etwas will, der kommt schon wieder
- (wirklich) dringende Sachen sollten per Telefon geschehen, dort ist auch Rausreißen aus der aktuellen Tätigkeit legitim
- Was ist schon wirklich dringend?
- Abteilungsleiter veröffentlicht seinen Wochenplan, damit seine Untergebenen sehen, was er die Woche über tut
- Corporate-Mikroblogging wie Yammer kann ebenfalls dabei helfen, zu sehen, was die Leute um einen herum so tun
Die vorletzte Session auf dem Open Space, die ich nach Testen/Getting Things Done besucht habe, drehte sich um das Programm Clean Code Developer von Ralf Westphal und Stefan Lieser. Letzterer war höchstpersönlich anwesend, um uns in die Geschichte und die Kommentar (1)
Aufgenommen: Jul 20, 13:16